Radwegekonzeption
Konzeption der TGL-Trägergesellschaft Land Sachsen-Anhalt GmbH (jetzt
FSIB) zum Ausbau und zur Beschilderung der überregionalen Radwege
Mehr als 2 Millionen Menschen machen jährlich Urlaub mit dem Rad in Deutschland. Der Fahrradtourismus ist damit nicht nur ein wichtiger sondern auch ein wachsender Wirtschaftsfaktor in Sachsen-Anhalt. In einigen Regionen des Landes tragen Radtouristen bereits erheblich zur Auslastung touristischer Angebote als auch der Beherbergungskapazitäten bei. Dabei verfügt Sachsen-Anhalt in diesem touristischen Angebotssegment über deutliche Wachstumsreserven.
In den Jahren 2003-2005 hat die damalige TGL-Trägergesellschaft Land Sachsen-Anhalt GmbH zahlreiche Ausbaumaßnahmen zur Wiederherstellung der Radwege in den von der Flutkatastrophe 2002 betroffenen Gebieten koordiniert.
Zur Beseitigung der Schäden wurden den kommunalen Trägern der Wege finanzielle Mittel in Höhe von fast 20 Mio. € durch EU, Bund und das Land Sachsen-Anhalt zur Verfügung gestellt. So konnten mehr als 150 km Radwege wiederhergestellt werden (davon allein für den Elberadweg 124,2 km). In der Umsetzung ist es dabei oftmals gelungen den Ausbaustandard deutlich zu verbessern. Die Baumaßnahmen konnten zwischenzeitlich weitgehend abgeschlossen werden.
Begleitet wurden die Maßnahmen zur Wiederherstellung der Trassen durch ein Projekt der damaligen TGL-Trägergesellschaft Land Sachsen-Anhalt GmbH in
Zusammenarbeit mit regionalen Partnern. Beginnend im September 2003 mit der Bereitstellung von 3 Mio. € aus dem Aufbauhilfefonds des Bundes wurden durch die damalige TGL eine Vielzahl von Maßnahmen, mit nachhaltiger touristischer und vor allem auch beschäftigungspolitisch positiver Wirkung initiiert. Mit der Kofinanzierung durch die Agenturen für Arbeit konnte das Gesamtinvestitionsvolumen auf rund 6,5 Mio. € gesteigert werden. 335 Arbeitnehmer fanden in den Projekten eine befristete Beschäftigung.
Ein Teil der Projekte beinhaltete den Wegeausbau von Teilstrecken in Coswig, Tangermünde, Niegripp, Dessau, Schönebeck und Groß Rosenburg. Schwerpunkt war jedoch die Verbesserung der Ausstattung der überregionalen flutgeschädigten Radwege mit Rastplätzen und 66 Schutzhütten. Ein Novum für Sachsen-Anhalt war die Errichtung von 150 verschließbaren Radboxen.il der Projekte beinhaltete den Wegeausbau von Teilstrecken in Coswig, Tangermünde, Niegripp, Dessau, Schönebeck und Groß Rosenburg. Schwerpunkt war jedoch die Verbesserung der Ausstattung der überregionalen flutgeschädigten Radwege mit Rastplätzen und 66 Schutzhütten. Ein Novum für Sachsen-Anhalt war die Errichtung von 150 verschließbaren Radboxen.
Die Erfahrung aus diesen Projekten waren Anfang 2005 für die damalige TGL-Trägergesellschaft Land Sachsen-Anhalt GmbH Anlass ein Projekt zur Verbesserung der Beschilderung der überregionalen Radwege des Landes zu beantragen, welches zum 1. Mai bewilligt wurde und durch die Europäische Union (EFRE) und das Land Sachsen-Anhalt gefördert wird. Ziel ist die Erarbeitung einer einheitlichen Beschilderungskonzeption für alle überregionalen Radwege des Landes.






